Kulturprogramm Oktober

Kulturprogramm Oktober

Jetzt, wo bald die Zeit der Kälte und der kurzen Tage beginnt, halten wir neben Bier und Pizza noch das ein oder andere Bonbon für euch bereit. Diesmal haben wir euch neben den Veranstaltungsdaten auch etwas anderes Wichtiges mitzuteilen: Wie einige von euch sicherlich schon wissen, werden wir, das italienisch-deutsche Betreiber-Duo (Leo und Marieke) unsere Aktivität im Bornholdt zum Jahreswechsel beenden.

Haben wir beide geschafft, was wir wollten? Oder nicht? Warum hören wir auf? Was war da los? - Dies sind die Fragen, die ihr euch jetzt bestimmt stellt, insbesondere wenn ihr zu den Bornholdt-Liebhabern gehört. Was uns betrifft, können wir auf jeden Fall sagen, dass wir einen Koffer voller wunderbarer Erinnerungen mitnehmen und nicht ansatzweise bereuen, das Projekt Kulturkneipe in unser Repertoire der Lebenserfahrungen aufgenommen zu haben. Wir haben ganz einfach unser Bestes gegeben, und es ist alles so gelaufen, wie es laufen sollte und laufen konnte. Das haben wir insbesondere unseren lieben Gästen zu verdanken. Also ein herzliches Dankeschön an euch alle! Jetzt starten wir den Endspurt, mit dem Bewusstsein, dass alles, auch die schönsten Momente, ein Ende haben, aber sie auch einen Neubeginn bedeuten.

Es bleibt noch zu sagen, dass die Monate November und Dezember mit ihren Veranstaltungen dem 20. Jubiläum des Zingel Kulturvereins gewidmet sind, dem Kulturverein, der sich damals gründete, um in Dithmarschen ein alternatives Kulturprogramm anzubieten. An dieser Stelle wollen wir den Mitgliedern des Kulturvereins danken und hoffen, dass sich ihre Wünsche für das Jahr 2012 und Erwartungen an unseren Nachfolger erfüllen.

Bitte nehmt zur Kenntnis, dass wir vom 8. bis zum 23. Oktober Urlaub machen.

Übrigens, hier gibt es wie immer die Inhalte unserer Veranstaltungen und hier die Stammtische.

Viele Grüße an alle,

Leo

One Response to “Im Oktober wird im Bornholdt abgerockt”

  1. Hallo Ihr!

    Ja, es war eine fantastische Zeit mit euch, mit allen Gästen und Deiner Pizza, Leo. Du und Marieke ihr habt für unvergessliche Momente gesorgt, für menschliche Wärme, ja, Hitze… für Begegnungen, neue Freundschaften, Liebespaare - ob es euch nun bewusst ist oder nicht…

    Ihr habt Meldorf ein neues, anderes Gesicht gegeben: das der Kultur. Ihr habt ausländische Highlights genauso wie inländische Leckerbissen gleichermaßen ins Rampenlicht gestellt - was gab es nicht alles für Highlights: Joycut, argentinische Filmabende, Jazzabende, Lesungen, Kurzfilmrollen, Schnee von gestern, usw. :)

    Dass ihr die letzten beiden Monate ausgerechnet dem Kulturverein widmet, dafür gebührt euch meine allerhöchste Hochachtung und unterstreicht eigentlich, warum ihr so etwas Besonderes erschaffen habt, wie ihr das geschafft habt. Schließlich fiel der Kulturverein meiner Meinung nach eher dadurch auf, euch Steine in den Weg gelegt zu haben und euch nicht unterstützt zu haben (bis auf 2 liebe Buchhändler, die den Verein zum Glück in ein doch leuchtendes Licht gestellt haben..) Der Rest des Kulturvereines sollte sich eher schämen und anstandshalber eure liebevolle Widmung voller Scham ablehnen.
    Aber hätte der Kulturverein Anstand, dann hätte er so einiges anders gemacht. Ich hoffe, dass sie noch den Restfünkchen Anstand besitzen und euch einigermaßen würdevoll verabschieden, aber eher fällt wohl gerade in diesem Moment der schiefe Turm von Pisa um. Der Kulturverein bestand in eurer Zeit aus 4 Mitgliedern, die den Namen Kultur verdient haben: Marieke und Du und Jan und Alexander. Ihr 4 habt euch den Allerwertesten aufgerissen und euch gegenseitig unterstützt.

    Insofern finde ich Deinen Text nur sehr berührend - bis auf die Passage mit dem “”"”"”"Kultur”"”"”verein. Denn mit Kultur hat hat dieser Verein noch genauso viel zu tun wie die FDP mit sozialgerechter Politik: nämlich herzlich wenig.

    Ich finde, das sollte hier mal einfach angesprochen werden. Ich wünsche euch das Allerbeste, hoffe, dass der Kulturverein mich wenigstens zum Schluss noch Lügen straft und vielleicht die ein oder andere Lehre aus dieser Blamage zieht und euren Nachfolger anders behandelt. Denn alles ist besser als so.

    Liebe Grüße
    Martin

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